Autor: Rea

Wo die Könige zu Hause waren

Marokko liefert sich nicht aus, man muss es sich selbst suchen.“ Mit diesem Zitat von Tahar Ben Jelloun – begann meine Reise. Es ist schon etwas her, dass ich dieses fantastische Land bereist habe. Doch als ich neulich meine Fotos sortierte, hatte ich Lust, dieser Reise einen Post zu widmen. Die schönen Eindrücke und die berauschenden Farben geben die meisten Fotos nicht so ganz wieder, doch in Erinnerung sind sie dennoch geblieben. Die Reise führte von Rabat über Meknès, mit einem Zwischenstopp in Mulay Idris, nach Fès und von dort weiter nach Marakkesch. Meine Wege führten mich fast in jeder Stadt zuerst in die Medina. Die Souks in Marokko sind ein fantastisches Spiegelbild dieses faszinierenden Königreichs. Sie sind die Seele des Landes und das Herz jeder marokkanischen Stadt. Hier kommen  Menschen aller Couleur und jeder sozialer Schicht zusammen. Handwerker, Kaufleute, Reiche und Arme, aber auch Obdachlose, Kinder und Greise mischen und vermischen sich im stetigen Kommen und Gehen. Hier trifft man sich und tauscht Neuigkeiten aus, man hält sich auf dem Laufenden und kommentiert Geschichten …

Holz vor da Hüttn

Mit der Zeit sammelt sich ja so einiges an, im Garten, auf der Terrasse und rund ums Haus. Feuerholz, Klaubholz, Kleinholz, Birkenholz, Lärchenholz, Wurzelholz, Treibholz, die Liste liese sich noch ewig fortsetzen. Für mich ist Holz der schönste Rohstoff, den es gibt und das liegt wahrscheinlich auch daran, dass er Wärme spendet. Die Fotos zeigen zwar, dass in Haus Nummer 17 noch das ganze Holz vor der Tür bzw. Hüttn liegt – aber lange dauert es nicht mehr, dann muss der Ofen wieder angeheizt werden. Glücklich, der den Tisch als Holz sehen kann, den Tisch als Holz fühlen kann – der das Holz des Tisches sieht, ohne dabei den Tisch zu sehen, und sei es nur für einen Moment im Leben. Danach wird er «wissen», was ein Tisch ist, aber er wird sein ganzes Leben lang nicht vergessen, dass er Holz ist. Und er wird dann den Tisch, den Tisch als Tisch noch mehr lieben. fernando pessoa

Rose

Ganz in weiß …

… sollte mein Traumkleid nie sein, für meinen Garten hatte ich mir das jedoch vor Jahren so vorgestellt. Es kam anders und zum kühlen Weiß gesellten sich schnell verschiedenfarbige Blüten. Auf der Terrasse jedoch ist es mir weitgehend gelungen. Die weiße Blume Die weiße Blume In Vaters Garten heimlich steht Ein Blümchen traurig und bleich; Der Winter zieht fort, der Frühling weht, Bleich Blümchen bleibt immer so bleich. Die bleiche Blume schaut Wie eine kranke Braut. Zu mir bleich Blümchen leise spricht: Lieb Brüderchen, pflücke mich! Zu Blümchen sprech ich: Das tu ich nicht, Ich pflücke nimmermehr dich; Ich such mit Müh und Not, Die Blume purpurrot. Bleich Blümchen spricht: Such hin, such her, Bis an deinen kühlen Tod, Du suchst umsonst, findst nimmermehr Die Blume purpurrot; Mich aber pflücken tu, Ich bin so krank wie du. So lispelt bleich Blümchen, und bittet sehr. Da zag ich, und pflück es schnell. Und plötzlich blutet mein Herz nicht mehr, Mein innres Auge wird hell. In meine wunde Brust Kommt stille Engellust. Heinrich Heine

Drachenkopf

Als der Stress baden ging

Warum das Meer Körper und Seele glücklich machte? Eigentlich weiß ich die Antwort darauf noch nicht so lange, denn meine Tauchkarriere begann ich erst vor ein paar Jahren. Der Respekt vorm Wasser ist nach wie vor groß und ich war selbst total erstaunt, dass ich zugesagt habe, einen Nachttauchgang mitzumachen. Die Begegnungen im Dunklen waren unbeschreiblich schön und die Eindrücke fantastisch. Und mit dem besten Tauchlehrer an meiner Seite ging auch die Angst baden. Sogar eine Spanische Tänzerin zeigte sich mir unmittelbar am Ausstieg, leider gibt es kein Foto von ihr, sie wird mir jedoch auch so immer in Erinnerung bleiben. Was Nachts nicht sichtbar ist, zeigt sich aber bei Tag in den schönsten Farben. Die Korallenvielfalt und der Fischreichtum im Hausriff der Ducks Divers sind einfach nur traumhaft. Auch auf dem Wasser gab es viel zu sehen. Diese Strandschönheiten habe ich in der Mittagshitze vor die Linse bekommen. Plattform und Einstieg wurden erneuert… und die alten Eisenteile erst mal am Strand zwischengelagert. Diesen waghalsigen Konstruktionen kann man auf dem Weg ins Wasser begegnen. Am …

Schneegestöber bei Sonnenschein

Schneegestöber Obwohl uns der Januar zumindest in der zweiten Hälfte nur Sonnenschein und traumhafte Wintertage bescherte, hatte ich heute Lust auf Schneegestöber. Nachdem wir für den Abend dann auch noch eine Einladung bei lieben Freunden in der Tasche hatten und ich mich angeboten hatte, für das Dessert zu sorgen, stand der Lust auf Physalis und Vanille nichts mehr im Weg. Erst mussten mal gefühlte 500 Physalis aus der Hülle gefieselt werden. Geht also schnell, schmeckt gut und macht nicht dick. Und hier noch was man dazu braucht und wie es gemacht wird. ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN 300 ml Schlagsahne 1 Pk. Sahnesteif 300 g Naturjoghurt 1 Vanilleschote 400 g Physalis 60 g Baiser ZUBEREITUNG 1. Die Schlagsahne mit 1 Pk. Sahnefestiger steif schlagen, das Mark der Vanilleschote unter das Joghurt rühren und die Sahne unterheben. 2. Von den Physalis 8 Stück zur Seite legen. Restliche Früchte aus der Hülle lösen, halbieren, 1/3 davon pürieren und halbierte Früchte untermischen. Baiser grob zerbröseln. Joghurtsahne, Fruchtmasse und Baiser abwechselnd in Gläser schichten. Mit den restlichen Früchten dekorieren. Vor …